Die Kunstschule Oldenburg - KLEX - wurde 1984 als Initiative im Bereich der außerschulischen kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche gegründet. Inzwischen gehört sie mit über 450 Teilnehmern pro Monat zu den größten Einrichtungen ihrer Art in Niedersachsen und wird seit zehn Jahren durch die Stadt Oldenburg institutionell gefördert.
Unter dem Dach der Kunstschule befinden sich die verschiedenen Bereiche Bildende Kunst, Theater und Medien, sie arbeitet mit den Zielgruppen Kinder und junge Erwachsene. Die Angebotsstruktur umfaßt (überregionale) Projektarbeit, stadtteilbezogene Aktionen, Ausstellungen und Veranstaltungen. Darüberhinaus bietet die Einrichtung ein umfangreiches Kurssystem an.

Mit der Teilnahme am Modellprojekt "sense&cyber" entwickelte die Kunstschule ein Medienprojekt mit zwei Akzenten: Spezialisierung und Kooperation. Bei der Technik stehen 2D und 3D Animationen im Mittelpunkt. Innerhalb der Vermittlung bilden Spezialistenteams den Kern.
Unter dem Projekttitel animato arbeiten Medienspezialisten mit Künstlern der Kunstschule zusammen und mit Kunst- und Musiklehrern eines Gymnasiums. Zum einem in dem Bereich Kunst und Natur, zum anderen in der Sparte Musikclips.

Allen gemeinsam ist, die Vorzüge schöpferischer Tätigkeit beim digitalen Gestaltungsprozeß neu zu entdecken - auf der Grundlage analoger inputs.
Das verbindende Thema aller Einzelprojekte ist Natur, hier die bewußte thematische Auseinandersetzung. Sie erfolgt in analogen künstlerisch oder kunstpädagogisch orientierten Aktionen, die die Grundlage für einen methodisch reizvollen und animierenden digitalen Gestaltungsprozeß eröffnen.

Vor dem Hintergrund Medienkompetenz mit Ästhetischer Kompetenz zu vermischen, zu verbinden stellt sich für das gesamte Projektteam ein interessantes Praxisfeld mit vielen Fragen, z.B. ob durch die Koppelung traditioneller künstlerisch-handwerklicher Arbeitsweisen und innovativer Technik eine neue Qualität erzeugt wird?

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