Projekte und Aktionen

Initiierte Projekte der Kunstschule KLEX:

Projektinitiativen Oldenburger Kultureinrichtungen, Firmen und Privatpersonen:





Initiierte Projekte der Kunstschule KLEX

home sweet home
In dem Projekt wird nachgegangen, was mit dem Begriff »sweet home« persönlich verbunden wird. Ist es z.B. der Lieblingssessel? Ist es ein bestimmtes Zimmer? Eine ganze Wohnung? Ein Campingmobil oder ein Kleidungsstück?

Dieser Ort soll zeichnerisch eingekreist werden. Das Medium ist jedoch nicht klassisch Papier und Bleistift, sondern transparente Kunststofffolie und Eddingstifte. Der Zeichnungen wie Architekturgrundrisse. Die einzelnen Folien werden zum Schluss hintereinander gestaffelt und aufgehängt, so dass man von der vordersten zur hintersten Folienzeichnung durchsehen kann. Es entsteht ein dreidimensionales, kollektives und mobiles »home sweet home«. Das Verhältnis von Mensch und Raum kann in dieser Zeichnungs-Installation somit neu »angeschaut« werden.

Das Projekt wird realisiert in der Kooperation mit der Realschule Kreyenbrück

Teilnehmer: Schüler der 10 Klasse

Projektpräsentationsort
: Pulverturm

Künstlerin
:Juliane Heise
Juliane Heise hat bildende Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei in Kassel studiert. Seit 1999 lebt sie in Berlin. Ihre künstlerische Arbeit hat ein Schwerpunkt in temporären Installationen mit ortsbezogenen Charakter.Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.Juliane Heises Tätigkeit umfasst die Lehre in Schulen, Universitäten und anderen Bildungs- und Kulturinstitutionen.

www.julianeheise.de 

REINzeichnen
Das Projekt untersucht folgende Fragen:  Wie übertragen Formen den Zeitgeist? Wie haben sich Oldenburger in der Vergangenheit eingerichtet? Wie richten sich heutzutage junge Oldenburger ihre Räume ein? Wie verknüpft sich anhand von Einrichtungselementen die Vergangenheit mit der Gegenwart?

Ausgangspunkt ist das Stadtmuseum Oldenburg mit seinem Bestand bürgerlicher Wohnkultur verschiedener Epochen, die die Weltanschauung und den Lebensstil des Stifters Theodor Francksen im ausgehenden 19. Jahrhundert verkörpert.

Es folgen zeichnerische Untersuchung von Museumsräumen, ein Besuch bei »Maco« Möbel (professionelle Beratung zum Thema Einrichtung), zeichnerische Untersuchung gegenwärtiger (Empfangs)Räume von ProjektteilnehmerInnen. Dabei wird auch die Digitalfotografie und Bildbearbeitung mit Zeichnungsfiltern eingesetzt. Die einzelnen Entwürfe werden auf ein Modell übertragen und mit einer Minikamera abgefilmt. Der gefilmte Gang durch die Modellräume wird mit Geräuschen, Dialogen, Kommentaren und Musik von den Jugendlichen vertont. Videosequenzen von Originaleinrichtungen fließen mit ein.

Das Projekt wird Unterstützt durch das Stadtmuseum Oldenburg

Teilnehmer: Jugendliche der Fachoberschule für Gestaltung

Projektpräsentation: Stadtmuseum Oldenburg

Künstler
: Thorsten Streichardt
Ausbildung als Steinmetz und –bildhauer, 1991 – 96 Studium der Freien Kunst bei Alf Schuler an der Kunsthochschule Kassel, 2002 Mitgründer von ressource:Kunst e.V., Ausstellungstätigkeit im In-und Ausland, mehrere In- und Ausland Stipendien. Arbeitet in unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Installation, Video und Performance zu Vorstellungen von Natur, Wachstum, Konstruktion und Kontrolle. Seit 1999 auch im Bildungsbereich
www.thorsten-streichardt.de

storYX
Während des Workshops entwickeln Jugendliche anhand von ihren eigenen Erinnerungs- und Wunschgeschichten Skripts, die anschließend als Bildergeschichten erzählt werden. Im Kontakt mit Werken der zeitgenössischen Kunst wird das Prinzip des Storyboard, kreativ erweitert. Die experimentellen großformatigen Plakate und freie Zeichnungen werden auf verschiedenen Trägern spielerisch in die Stadtlandschaft eingebaut. storYX-Bilder in der Stadt: mal klein, mal groß, mal riesig, mal mit Kreide auf dem Asphalt, mit dem Rasenmäher ins hohe Gras geschnitten, mal projiziert in Leerräume, als Linie mit Klebeband auf Schaufensterscheiben markiert, als Papierzettel zum kleben. Die Zeichnung ist auf dem Trägermaterial unterschiedlich aktiv: sie frisst sich als Linie in den Untergrund ein oder sie ruht vergänglich auf der Fläche.

Die Öffentlichkeit wird durch die Präsenz der einzelnen Bildsequenzen im Stadtraum auf die Erzählung neugierig gemacht, das Publikum kann durch spontane Laufrichtungen die Bildergeschichten unterschiedlich lesen. Grafische Hinweise und  kleine Touren-Guides an Knotenpunkten erleichtern das Auffinden der verteilten Szenen.

Das Projekt wird realisiert in der Kooperation mit der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde, Hauptschule Alexanderstraße

Teilnehmer: Jugendliche der 9 Klasse und Besucher der Jugendfreizeitstätte

Projektpräsentation:
Innenstadt, an verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum

Künstlergruppe: ag significans projects
ag significans existiert seit 2000, Ausstellungsorganisation und Partizipationsprojekte in interkulturellen Migrations-bezogenen Kontexten.
Carolina Kecskemethy, geb. in Lima, Künstlerin und Multimediaproduzentin, Ausstellungen im In- und Ausland, Lehrbeauftragte an der Kunstfakultät der Katholischen Universität in Lima, Dozentin für Eventmarketing am European Business College Berlin.
Azul Martina Blaseotto, geb. in Buenos Aires, Studium Geschichte - Bildende Kunst und Kunstlehramt in Buenos Aires. Seit 2006 postgraduiertes Studium „Art in Context“ Universität der Künste Berlin.

www.significans.de

Museum für Telefonkritzeleien & Co
Alle Oldenburger und Oldenburgerinnen werden aufgerufen ihre Kritzeleien für das Museum zu spenden. Das geschieht durch den Aufruf mit einem Flyer und in der Tageszeitung, durch die Ankündigung auf der »ausgezeichnet!« Web-Seite, und durch die E-Mail Verteiler der Kunstschule KLEX und des Horst-Janssen-Museums. Das Sammeln von Kritzeleien findet von Anfang Mai bis Mitte Juni statt.

Nach der Kategorisierung der Bestände (je nach Entstehungssituation z.B. Kategorie »beim Telefonieren« oder »im Unterricht« etc.) wird die Sammlung auf den Tischen der Cafeteria des Horst-Janssen Museums unter den Glasplatten für vier Wochen präsentiert.

Museum für Telefonkritzeleien & Co. istein partizipatorisches Kunstprojekt, das mit der Unterstützung des Horst-Janssen-Museum realisiert wird.

Künstlerin, Anna Zosik,
Studium der bildenden Kunst mit Schwerpunkt Druckgrafik in Wroclaw/Polen; 1994-1996 Stipendium des DAAD an der Hochschule der Künste in Berlin. Vom 1999-2003 Weiterbildungsstudium am “Institut für Kunst im Kontext”, UdK Berlin. Mitbegründerin und Mietglied der künstlerischen Leitung des arttransponder e.V.- www. arttransponder.net.
Kunstvermittlerin und Künstlerin mit dem Schwerpunkt auf Projektarbeit.

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MiT-Mach Aktionen

Alle, die sich aktiv in das Festivalgeschehen einmischen möchten, können ihre zeichnerischen Fähigkeiten auf dem Julius-Mosen-Platz erproben. Dozenten der Kunstschule KLEX haben Zeichenexperimente und -spiele unter dem Motto „Jeder kann zeichnen!“ vorbereitet. Überzeugen Sie sich selbst!

Künstler:
Katja Braasch, Ausbildung zur Metallbildnerin an der Staatlichen Zeichenakademie Hanan. Seit 2001 als Kursleiterin bei der Kunstschule KLEX im Fachbereich Bildende Kunst

Brigitte Habichtsberg hat Kunstpädagogik für das Lehramt studiert. Seit 2001 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin im Bereich Schmuckgestaltung in Sandkrug bei Oldenburg. Lehrtätigkeit im Bereich Malerei/ Zeichnung für Kinder und Jugendliche bei Kunstschule Klex, Oldenburg.

Helmut Feldmann studierte von 1993 - 1997 an der Kunstakademie Minerva in Groningen, NL., Illustration und Malerei. Er arbeitet als freischaffender Künstler in Oldenburg. Ein weiterer Schwerpunk seiner künstlerischen Tätigkeit liegt in der Kunstvermittlung, in der Kunstschule KLEX und im Horst-Janssen-Museum Oldenburg.

Projektinitiativen Oldenburger Kultureinrichtungen, Firmen und Privatpersonen

Das Wattenmeer – 1 x 1 Meter - ein Projekt vom Blauschimmel Atelier
Die Teilnehmenden an dem Projekt Das Wattenmeer –
1 x 1 Meter
  erfahren und erforschen mit künstlerischen Mitteln ihre natürliche Umgebung - ihre Heimat.

Das Wattenmeer mit seinen Implikationen ist die Ressource, das Forschungsmaterial, aus dem die Kunstwerke entwickelt werden. Das Wattenmeer »zeichnet« ein Abbild der Wechselprozesse zwischen natürlicher und anthropogener Entwicklung, denen es unterworfen ist: auf 1 x 1 Meter große Leinenstoffe, 1 x 1 Meter großem Papier und mittels einer 1 x 1 x 1 Meter großen Videoskulpur (Kubus) und stellt so mit künstlerischen Mitteln fragmentarisch die daraus resultierenden Nutzungskonflikte und Belastungsphänomene (z.B. Industrie, Verschmutzung aus der Luft, Tourismus, Schiffsverkehr) dar.

Zeichnung - Malerei - Graphik – Installation – Objekte – Video – Fotographie – Performances - Musik (Sound) sind Medien, in denen gearbeitet wird.

Vorträge zum Nationalpark Wattenmeer und Exkursionen ins Wattenmeer ergänzen das Projekt.

Teilnehmer: junge Menschen mit und ohne Behinderungen, Schülerinnen und Schüler

Künstlerin: Edda Akermann
Als Soziologin und Künstlerin gilt Edda Akkermanns besonderes Interesse interdisziplinären Projekten, in denen sowohl die verschiedenen Bereiche der bildenden Kunst als auch die Sozial- und Naturwissenschaften soziokulturelle und gesellschaftspolitische Themen (u.a. indigene Bevölkerungen, Tschernobyl, Nationalpark Wattenmeer) untersuchen und die globale Problematik zwischen ökonomischen Interessen und ökologischen Notwendigkeiten reflektieren, darstellen und veröffentlichen. Sie arbeitet künstlerisch in den Bereichen Malerei, Video, Installation und Landart.

Das Projekt Wattenmeer – 1 x 1 Meter wird gefördert von der Oldenburgischen Landesbank, der Stadt Oldenburg, der Vereinten Oldenburger Sozialstiftung

DRONIN – ein Projekt von art3d

DRONIN ist ein Actiondrama über Freundschaft, Täuschung und Macht, eingesetzt in die faszinierende Welt der Bienen. Es ist eine 3d Filmproduktion, in der neue Wege im Bereich Animationsfilm eingeleitet werden. Der hohe Detailgrad mit dem Comic-Charme eines Trickfilmes ist charakteristisch für dieses anspruchsvolle Projekt. Neben der Story wurde zu diesem Zweck bereits in der Konzeption das Design der Figuren, der Ausrüstungen und der Alltagsgegenstände von bienengerechten Möbeln bis hin zu einer eigenen Bienenschrift mit Grammatik entwickelt und durch ein permanentes Mini-Screening durch Schüler der Grundschule Donnerschwee begleitet.

Ziel des Projektes ist es, Oldenburg als Produktionsstandort für HD-Animationsfilme zu etablieren und im ersten Schritt einen fünfminütigen Trailer für den abendfüllenden Spielfilm »Dronin« zu produzieren.

Das Projekt wird realisiert in Kooperation mit der Kunstschule KLEX und unterstützt von der Stadt Oldenburg, der Firma Arbitax, einem Sponsorenpool namhafter IT-Firmen (Apple, Olympus, Autodesk/Alias, Luxology, Maxon, E-on Software, Next Limit, Dosch Design, VReel, Lop, Motion-Gimmick, Tools4D,  Greenworks, ASH, dRaster) und der Niedersächsischen Filmförderung nordmedia.

Künstlerteam:
Seit Mai 2005 haben sich Illustratoren, 3D-Grafiker, Schauspieler, Musiker und Komponisten aus Oldenburg zu einem Team geformt, das sich mittlerweile zu einem Netzwerk mit 40 Mitgliedern aus ganz Europa ausgeweitet hat und alle Bereiche einer CGI-Filmproduktion abdeckt. www.art3d.de

Lappan-Verlag

Ausstellung »Isi Paranoia« mit »Live-Act«– Veranstaltet von dem Lappan Verlag

Mit «Isi – auch Engel haben ihre Dämonen« hat der mehrfach ausgezeichnete Künstler, Illustrator und Comiczeichner Timo Wuerz ein modernes Fantasy-Märchen in eindruckvollen Bildern geschaffen. Das Album wird im September unter dem Achterbahn-Label im Lappan Verlag erscheinen.

Die fantastischen Bilder gibt es im Rahmen des Festivals ausgezeichnet! – Zeichnung in Zeiten neuer Medien bereits vorab zu sehen. Und nicht nur die fertigen Werke! Entwürfe und Scribbles werden zu sehen sein: »Isis« Entwicklung von der Skizze zur neuen Fantasy - Heldin.

In dieser ungewöhnlichen, eintätigen Ausstellung wird Timo Wuerz außerdem live zeigen, wie ein so vielseitiger Künstler und Illustrator arbeitet.

Mit Musik und Livezeichnen in außergewöhnlicher Bar-Atmosphäre ist diese Ausstellung ein Event, das man nicht verpassen sollte! 

Projektpräsentation: Studio K in der Kulturetage

Künstler: Timo Wuerz
wurde 1973 in Schwäbisch Hall geboren – als Zeichner! Nach eigenen Angaben begann er seine künstlerische Karriere mit einem Jahr! Diese frühen Übungen verschafften ihm schon mit 14 Jahren die erste Ausstellung, mit 15 die erste Comicveröffentlichung. Im Laufe der Jahre hat sich Timo unglaublich facettenreiche Zeichenstile angeeignet, arbeitete an allem, was ihm gefiel, und konnte sich so mit 20 Jahren als freischaffender Künstler, Illustrator und Designer durchsetzen.

Andrey Gradetchliev

7 Lineare Meter Publikum

Der von "Hand geschaffene" Strich ist für den Oldenburger Zeichenkünstler Andrey Gradetchliev besonders wichtig: "Die Hand ist wie ein Seismograph der inneren Stimmung. Dieser Seismograph ist einmalig für jeden einzelnen Menschen. Er bebt [...] abhängig von dessen Laune, Körperentwicklung, Lebenszeitraum, kulturellem Umfeld, zeichnerischem "Können", [...] und hinterlässt eine(n) einzigartige(n) Spur/Strich".

In seiner letzten Zeichnung-Bild-Installation unternimmt der Künstler den Versuch, die vertraute Handzeichnung durch die digitale Bearbeitung in eine neue große Dimension zu transportieren. Er schafft damit eine einzigartige und beeindruckende Verbindung zwischen Alten und Neuen Medien. Seine Arbeiten, Themen und Arbeitsweise stellt der Künstler im Atelier in der Ateliergemeinschaft "Alte Brennerei" in Oldenburg vor.

Künstler: Andrey Gradetchliev
hat Illustration und Buchgestaltung an der National Akademie of Art in Sofia studiert. Anschließend DAAD Stipendiat in den Atelierhäusern Worpswede. Nach mehreren Jahren in Bayern, lebt er seit 2003 in Oldenburg, als bildender Künstler, Zeichner und Grafiker. Zahlreiche Ausstellungen in ganz Europa. www.gradetchliev.de

Zeichnungsausstellung in der Liebfrauenschule Oldenburg

Die Kunstlehrer Gunda und Karsten Friedrichs-Tuchenhagen haben im Rahmen des Zeichenfestivals mit Schülern der 11., 6. und 5. Klassen eine Zeichnungsausstellung vorbereitet. Als Inspiration diente ihnen die Linksammlung aus der Webseite von ausgezeichnet!

 

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