PROJEKT:
Zeichnen und Programmieren


Was ist eine künstlerische Handzeichnung? Und was müsste wohl ein Computer „können“, um solche Handzeichnung herzustellen?

Diese Fragen standen am Anfang des Projektes, welches Prof. Frieder Nake und Susanne Grabowski vom compArt Kompetenzzentrum Frühe Digitale Kunst aus Bremen gemeinsam mit Jugendlichen der Fachoberschule für Gestaltung zu beantworten versuchten.

Der Ausgangsort lag im Horst-Janssen-Museum. Unter professioneller Anleitung wurde eine Auswahl von Grafiken des großen Horst Janssen studiert. Der genauen Betrachtung zeichnerischer Einzelheiten und stilistischer Besonderheiten bei Janssen folgten erste spielerische Schritte bei der Programmierung in der Programmiersprache Processing.

Was ließ sich von der handgezeichneten Linie in die digitale Linie übersetzen? Was ging verloren, was wurde gewonnen? Welche Bilder sind dabei entstanden?

Während der Eröffnungsführung werden Künstler und Jugendliche die Arbeiten präsentieren und vom Verhältnis zwischen der programmierten Zeichnung und der künstlerischen Handzeichnung erzählen.


Teilnehmende:Jugendliche der Fachoberschule für Gestaltung, die Klasse FOG 2B:Hannah Bergmann, Isabel Biebricher, Lynn Bluschke, Alke Brüggemann, Ina Everts, Vanessa Gerdes, Karolina Grekuwo, Renke Harms, Kim Hoting, David Karli, Rosa Krieg, Christina Kuzniak, Lennart Menkhaus, Annika Reimers, Mario Reiners, Sanda Ritter, Anna Rud, Lucas Sänger, Maximilian Siebert, Louisa Sommer, Carina Wieker, Margarita Wilhelm, Svenja Willuweit.
Lehrer: Peter Reiblein

Ort: Horst-Janssen-Museum, Am Stadtmuseum 4
Eröffnung und Führung durch die Präsentation: 19.09.2009 um 15.00 Uhr
Präsentationdauer: 19.09. - 25.09.2009



Das Projekt wurde in der Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum realisiert.


Frieder Nake,
Geradenscharen in Feldern. 1965