PROJEKT:
Zeichenmaschinen Wettbewerb – hier zeichnet der Mixer!


Allgemein gehen wir davon aus, dass Künstler Kunst machen – was aber geschieht, wenn Maschinen Kunst produzieren? Werden aus Künstlern dann Ingenieure? Was bedeutet der scheinbare Rückzug des Künstlers aus dem kreativen Akt, und welche Konsequenzen resultieren daraus für Originalität und Einzigartigkeit des Kunstwerks? Was ist dann überhaupt das Kunstwerk: die Maschine, das Produkt oder der Akt seiner Herstellung?

Schon die „Méta-Matics“ von Jean Tinguely, die erstmals 1959 in Paris ausgestellt wurden und mit denen er internationales Renommee erwarb, sind motorbetriebene Zeichenmaschinen – die unermüdlichen Zeichner, die nichts Falsches zeichnen können.
Dennoch: die Maschine kann ohne die Anwesenheit des Künstlers produzieren, aber sie kann nie ohne die Idee des Künstlers existieren.

Jede Menge Ideen für den Oldenburger Zeichenmaschinenwettbewerb gab es auch. Eine Vielzahl von Maschinen wurde konstruiert und bei der Kunstschule eingereicht. Das Besondere dabei: jeder konnte mitmachen und seine Maschinen abgeben.

Die eingereichten Zeichenmaschinen können nun im Lichthof der Fachhochschule Oldenburg im Rahmen der Festivalwoche vom 18. Bis 25. September besichtigt und prämiert werden. Und tolle Preise – von Oldenburger Firmen gespendet – werden auch noch vergeben.

Besichtigungszeiten:

Sa. 19.09.:15.00 - 18.00 Uhr
So. 20.09.:12.00 – 15.00 Uhr
Mo.- Do. 21.09.- 24.09.09: 15.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 23.09.09, 15.00 -18.00 Uhr: Erfinder und Konstrukteure präsentieren persönlich ihre Zeichenmaschinen
Freitag 25.09.2009, 18.00 Uhr: Preisverleiung

Ort: Fachhochschule Oldenburg/Ostfrisland/Wilhelmshafen, Ofenerstr.16



Der Zeichenmaschinen- Wettbewerb wurde in Kooperation mit der Fachhochschule/FB Architektur, Prof. Andreas Oevermann realisiert.