Die 10-100 Puppe

Mit 68 Jugendlichen der sechsten Klassen der Realschule Hochheider Weg und 12 SeniorenInnen startete die Kunstschule KLEX im September das Projekt „Die 10 bis 100 Puppe“. Erstmals waren alle 16 Figuren des Generationenprojektes gemeinsam zu sehen. Am Dienstag, 24. November 2009 wurden die Werke der Öffentlichkeit in der Realschule Hochheider Weg präsentiert.
 
Die zehn bis hundert Puppe ist ein Kunstprojekt und Teil des Modellprojektes „Generationen verbinden“ das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Link auf Internetseite) gefördert wird. Das Projekt begann im September 2009. Ziel des Projektes war es, Generationsbarrieren abzubauen, Verständnis und Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern und ein besonderes künstlerisches Erlebnis – das Schaffen eines lebensgroßen Gegenübers – zu ermöglichen. Geleitet wurde das Projekt von Juliane Heise, Künstlerin aus Berlin, die bereits mehrere Projekte mit der Kunstschule und der Realschule durchgeführt hat.

Gegenseitiger Respekt

Das Projekt begann Ende September an der Realschule Hochheider Weg (Link auf Internetseite), der Kooperationspartner der Kunstschule. Hier trafen die SchülerInnen erstmals die Senioren, die die Kunstschule KLEX für das Projekt gewinnen konnte. Nach einer kurzen Einführung durch Juliane Heise, fand sofort ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. Und so entstanden in den drei Projektwochen 16 lebensgroße Skulpturen – von der Salsatänzerin bis zur Nachbildung einer Seniorin war alles mit dabei. „Beide Seiten profitierten von diesen Zusammentreffen. In Gesprächen und bei der gemeinsamen Aktivität beschäftigten sich die Kinder mit Fragen des Alters und des Alterns und schulten dabei ihre soziale Kompetenz. Es war ein Geben und Nehmen und gegenseitiges Kennen lernen“, erklärt Juliane Heise.

Mit der Präsentation haben Jung und Alt noch einmal Gelegenheit sich auszutauschen und ihre Werke zu zeigen. „Wir möchten auch in Zukunft den Dialog zwischen Jung und Alt fördern und damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis zwischen den Generationen leisten“, sind sich die Initiatoren des Projekts einig.  

So ist auch geplant, dass es noch eine weitere Ausstellung mit den Skulpturen Anfang 2010 geben wird. Ziel ist es, die Inhalte dieses Projektes und das Bild zwischen Jung und Alt, das während dieser Projektwochen entstanden ist, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.