2008
Bild + Identität
Eins auf die Fresse
2007
ausgezeichnet 1
Trolle‑Maskenprojekt
Interfaces
Baumhausprojekt
2006
Kramermarkt
Ein Sommernachtstraum
2005
Floss
2004
CULTUUR!
Synchron
Kramermarkt
2003
sense & cyber
animato


Bild + Identität

Bild + Identität ist eine Kooperation der Kunstschule KLEX/Juliane Heise als Künstlerin mit der Realschule Hochheider Weg, im Rahmen des Modellprojektes Integration des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
März - Juli 2008.





Bildertausch - Tausche mein Bild in dein Bild
Ein Kooperationsprojekt der Klasse 6a, Realschule am Hochheider Weg und der Kunstschule KLEX mit der Künstlerin Juliane Heise. Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Was soll da getauscht werden? Was für ein Bild ist gemeint?

Zunächst muss ein Bild erzeugt werden. Das naheliegenste ist ein Foto oder eine Portraitzeichnung, aber das ist hier nicht gemeint. Ein Bild von einer Person ist facettenreich und komplex. Diese Vielfalt soll auch gezeigt werden – aber wie? Mittels Fotografie, Zeichnungen, Kopien sammelt jede Schülerin und jeder Schüler Dinge, die zu der eigenen Person gehören, Spielzeug, Kleidung, Dinge die wichtig sind, die man sich wünscht oder bereits besitzt. All diese Einzelbilder werden dann zusammengefügt und erzeugen das Bild, es wächst das „mein Bild“.

Wenn es fertig ist darf gestöbert werden, was hat der eine was hat die andere, gibt es Dinge, die ich auch gerne hätte? Hier darf dann getauscht werden und wird sich das eigene Bild verändern.

Was dabei rauskommt ist noch nicht vorhersehbar. Zum jetzigen Zeitpunkt, Mitte Juni, werden die Bilder noch zusammengesetzt. Dann bekommen die Einzelbilder ein „Zuhause“, einen großer Container soll aus Pappe gestaltet werden. Am Freitag, 13. Juli von 17 –19 Uhr, gibt es dann eine festliche Präsentation der dann dreidimensional gewordenen Bilder im Innenhof der Schule am Hochheider Weg.




EINS AUF DIE FRESSE

Ein Jugendtheaterprojekt der Kunstschule KLEX 2008

 
 


Leitung/Regie: Christine Eckert, Bühne: George Golz, Kostüm: Christin Bokelmann

Das Projekt wurde mit Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.

Sieben von zehn Teilnehmer/innen der Jugendtheatergruppe spielten bereits in der vorherigen Inszenierung von „Agnes ist anders“ mit. Drei Spielerinnen kamen aus der Kindertheatergruppe vom Vorjahr neu hinzu.

In „Eins auf die Fresse“ von Rainer Hachfeld geht es um das Thema „Gewalt in der Schule“. Ein Mitschüler nimmt sich das Leben. Angeblich weiß keiner warum. Die Atmosphäre an der Schule ist geprägt durch körperliche und sprachliche Gewalt. Erst als ein Neuer in die Klasse kommt, der wissen will, was los war, löst sich langsam das Geflecht aus Lügen und gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Mit vier Aufführungen, davon drei im Haus und eine am Staatstheater Oldenburg im Rahmen der Schultheatertage schloss das Projekt Anfang Juli ab. Ca. 400 Zuschauer haben das Stück gesehen, davon über hundert Schüler/innen der Realschule Flötenteich, der Helene Lange Schule und der Waldorfschule Oldenburg.




ausgezeichnet

Experimentelle Zeichnung im Kontext zeitgenössischer Kunst • neue Workshopformate der Kunstvermittlung • Ressourcenaktivierung für kreative Prozesse • Querverbindungen und Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen, lokalen Initiativen, Kunst- und Kulturhäusern, öffentlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen der Stadt Oldenburg • Unvorhergesehene Begegnungen auf der gezeichneten Linie

Das erste Zeichenfestival:

ausgezeichnet! - Zeichnung in Zeiten Neuer Medien



hier geht es direkt zu den Projekten: http://www.klex.de/ausgezeichnet1/projekte



Trolle-Maskenprojekt 2007



 
 
 


Wurzelgnome, Trolle und Kobolde, wie sähen sie heute aus und wie bewegten sie sich durch unsere Stadt?

17 Kinder bauten aus Ton und Maskenpapier unter Anleitung der Bremer Künstlerin Sarah Harjes Fritzsche Trollmasken mit großen Nasen, spitzen Ohren und sonstigen Verformungen.

An einem sonnigen Samstag im Februar zogen die Kinder einen Vormittag lang durch die Oldenburger City und verzauberten Straßen und Passanten.




Interkulturelles Kunstprojekt: „INTERFACES“ 2007-2008

Kooperation: Kunstschule KLEX, Kulturzentrum Matnas in Matte Asher/Israel, Landesmuseum Mensch und Natur Oldenburg, Büro für Kommunalpartnerschaften Oldenburg

      


Im Mittelpunkt des Projektes stand die Frage nach dem Eigenen und dem Fremden.

Anhand des Themas „Selbstportrait“ und über die Auseinandersetzung mit dem eigenen Abbild und der Rezeption von Abbildung anderer sollte ein Identitätsbildungsprozess angeregt, und neugierig aufs Fremde gemacht werden.

17 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg und Matte Asher beteiligten sich an dem Projekt. Beide Gruppen näherten sich an das Thema „Selbstportraits“ über Zeichnungen vom eigenen Gesicht. Bevor die Zeichnungen auf 80x 120 großen Leinwänden bzw. Papier übertragen werden konnten, musste zunächst das Wissen um Proportionen vermittelt und geübt werden. Jeder entwarf zudem ein kleines Portfolio über seine eigene Person, in dem persönliche Daten, Hobbies, der Berufswunsch, Lieblingsschulfächer, Lieblingsbücher, Lieblingsessen…mitgeteilt wurden.

Nach drei Monaten Arbeit an den eigenen Bildern war es ein spannendes Erlebnis, die Bilder aus Matte Asher per Post entgegen zu nehmen. Wie sehen die Bilder der Kinder und Jugendlichen aus dem anderen Land aus, wie haben sie das Thema umgesetzt? Die unterschiedliche Umsetzungsweise wurde als spannend und inspirierend erlebt, das Mischen der Bilder als Herausforderung. Mitte Februar 2008 eröffnete die große Landesausstellung zu Kaiser Friedrich II im Landesmuseum für Mensch und Natur in Oldenburg. In der Ausstellung wurde die Öffnung des Imperators für Einflüsse an seinem Hof gerade aus dem östlichen Raum des Mittelmeeres und vorderen Orients dargestellt. Die Präsentation eines gemeinsamen Kunstprojektes von jungen Menschen aus einem christlichen, einem jüdischen und einem muslimischen geprägtem Kulturkreis gefiel der Ausstellungsleitung so gut, dass ein Platz innerhalb des Landesmuseums für die Portraits bereitgestellt wurde. Anschließend wurden die Portraits nach Israel geschickt, wo sie im Kulturzentrum von Matte Asher für 6 Monate ausgestellt wurden.




Baumhausprojekt 2007

Kooperationsprojekt zwischen der Kunstschule KLEX, dem CMO (City Management Oldenburg) und der Bremer Künstlerin Sabine Gedenk

 
  


Wie wünschst Du Dir Dein Zuhause? Welche Formen soll Deine Wohnung, Dein Zimmer haben? Wie willst Du es einrichten? Welche Formen, Materialien strahlen für Dich Magie aus? Wie belebst Du diesen Wohnraum? Was brauchst Du, damit Du Dich wohl fühlst?

Diese Fragen stellten wir 40 Kindern im Alter von 8-11 Jahren, die einmal die Woche die Kursprojektkurse mit dem Thema: „Magische Welten“ besuchten. Drei bis vier Kinder überlegten gemeinsam und entwarfen Skizzen für ihr Traum- bzw. Zauberhaus. Zwei Monate lang bauten, konstruierten und entwarfen die Kinder dann Wohnformen und Einrichtungen in Modellform, die in kleine Bäume eingebaut wurden.

Die Bäume stammten aus einer Straßen-Abholzaktion. Sie wurden mit den Kindern zusammen in Betonsockel eingelassen und im Hof der Kunstschule aufgestellt, so dass die Kinder ihre Häuser direkt in die Bäume bauen konnten. Die Bremer Künstlerin Sabine Gedenk sowie vier Kunstschulmitarbeiterinnen begleiteten das Projekt.

Von Juni bis August konnte man die Baumhausobjekte in der Oldenburger Innenstadt in der Nähe der Lambertikirche bewundern. Sie waren Teil der Ausstellung: „Oldenburger Gärten“, die vom CMO organisiert wurde.






Kramermarkt 2006





EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Ein Jugendtheaterprojekt der Kunstschule KLEX 2006

  


Leitung/Regie: Christine Eckert, Bühne: George Golz, Kostüm: Christin Bokelmann

Das Projekt wurde mit Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.

Die Themen „Liebe“ und „Phantastische Wesen“ standen bei der Auswahl des Stückes für die Jugendlichen im Vordergrund. Bei Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ fanden sie diese in humorvoller Weise künstlerisch behandelt.

Nachdem das Stück ausgewählt war begannen von Januar bis Juni die Proben. Die ersten drei Aufführungen fanden vor, die letzten drei Aufführungen nach den Sommerferien statt.

Entstanden ist eine lebendige, auf jugendliches Publikum ausgerichtete Version von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Das Stück beginnt an einer Bushaltestelle in Oldenburg, an der es auch wieder endet. Die Darsteller sind Jugendliche, die nach der Schule in der Stadt „rumhängen“, sich mit Freunden treffen und das Spiel um Liebe und Verliebtsein ausprobieren. Die Jugendlichen finden sich im nächtlichen Wald und in Shakespeares Komödie wieder. Der Wandel von Stadt zum Wald gelingt durch ein drehbares Bühnenbild auf Staffeleien, das die Darsteller selbst bewegen. Im Wald treffen die Jugendlichen auf Oberon und seine Waldgeister, in wunderbar phantastischen Kostümen, die die skurrile und komische Eigenart der Zauberwesen unterstreichen. Hier im Wald steigert sich das Verwirrspiel um die Liebe Dank Puck, dem Kobold, der letztendlich dafür sorgen muss, dass Hass zu Liebe und nicht Liebe zu Hass wird.




sense & cyber

In dem Modellprojekt sense&cyber integrierten vier Kunstschulen in Aurich, Hannover, Meppen und Oldenburg die neuen Medien in ihre kunstpädagogische Praxis. Unter wissenschaftlicher Begleitung wurden in sense&cyber übertragbare bzw. für die zukünftige Praxis der ästhetischen Bildung relevante Konzepte, Methoden und Projektformen im Kontext von Kunst und alten wie neuen Medien entwickelt und erprobt.

Das dreijährige Forschungsprojekt (01.04.2000 bis 31.03.2003) wurde im Rahmen des Programms der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung je zur Hälfte aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Landes Niedersachsen gefördert.



animato

Unter dem Titel animato arbeitete die Kunstschule von Mai 2001 bis Mai 2003 in acht verschiedenen Projekten mit über 112 Teilnehmern, im Alter zwischen 17 und 25 Jahren. In einer dreiwöchigen Abschlusspräsentation im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst wurden exemplarische Arbeiten des Gesamtprojektes gezeigt. Sie verbinden klassische künstlerische Arbeit mit den multimedialen Möglichkeiten der Technik unserer Zeit.

animato fand im Rahmen des Projekts sense&cyber des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen e.V. statt. Das Projekt wurde gefördert im Programm "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter - KuBiM" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Weitere Informationen unter:




Synchron

SYNCHRON ist ein Wettbewerb für junge Leute, die musik- und bildbegeistert mit Medien gestalten und nicht älter als 27 Jahre sind. Er findet alle zwei Jahre statt. Wir suchen nach neuen Strömungen und Ideen abseits von gängigen Klischees beim Zusammenspiel von Bild und Ton. SYNCHRON ist eine grenzüberschreitende Plattform für aktuelle Entwicklungen im Bereich visueller Medien.

SYNCHRON zielt auf die Produktion von Clips, die sich durch Originalität und Qualität in der multimedialen Umsetzung von Musik auszeichnen. Grenzüberschreitende experimentelle Stile sind genauso willkommen wie erzählende. Die Musik kann von Newcomern oder den Wettbewerbsteilnehmern selbst produziert sein.

Weitere Informationen unter:


http://www.synchron-info.net




Kramermarkt 2004





Floss

Die Kunstschule Oldenburg e.V. organisierte in Zusammenarbeit mit der Gruppe VHDG aus Leeuwarden (Niederlande) am 7. Okt. 2005 einen FLOSS ABEND in Oldenburg.

Der FLOSS ABEND ist eine künstlerische Aktion in Form einer Abendveranstaltung. Vor interessiertem Publikum stellen ausgewählte Künstler und ambitionierte Laien ihre interessanten, manchmal gar kuriosen Aktionen und Projekte vor. Alle Medien sind zugelassen, egal ob Dias oder Bonsaisammlung. Begleitet wird die Kunstaktion von einem versierten Moderator, der den Kontakt zwischen Publikum und Künstlern hält.

FLOSS ist für alle Beteiligten Inspiration und Irritation zugleich. Es zeigt Phänomene der Gegenwartskunst und auch Sachen, die sich außerhalb des gängigen Kunstblickfeldes befinden. Manchmal ernst, manchmal humoristisch oder gar öde empfundene Beiträge von Künstlern aus allen Disziplinen sind zu sehen, ausgewählt von einem Kuratorium, das überzeugt ist, dass genau die von ihm ausgewählten Beiträge unbedingt einem Publikum gezeigt werden müssen.

FLOSS ist einmalig!

Weiter Informationen finden Sie unter www.vhdg.nl. PDF Download





KLEX setzt Zeichen

Vier Installationen prägten das Oldenburger Stadtbild

Das Oldenburgische Staatstheater organisierte vom 18.-27. Juni 2004 das Festival CULTUUR! für Oldenburg und die Region. Es bot ein facettenreiches Panorama aktueller künstlersicher Arbeit in den Niederlanden. Gut zwanzig kooperierende Oldenburger Veranstalter und Kulturschaffende leisteten vielfältige Programmbeiträge. Koproduktionen mit niederländischen und deutschen Künstlern zielten auf intensiveren Austausch.

Der Beitrag der Oldenburger Kunstschule Klex zum Projekt CULTUUR! waren vier großflächige Installationen im öffentlichen Raum, die innerhalb von sechs Wochen in täglichen Workshopzeiten entstanden. Insgesamt über 30 junge Leute der Kunstschule KLEX, der Fachhochschule Oldenburg, FB Architektur und der Hochschule Vechta arbeiteten in dieser Zeit mit den beiden niederländischen Künstlern Stephan Herbers und Frans de Winter an großflächigen Stadtzeichen für vier Plätze im Stadtgebiet, die am 18. Juni im Rahmen der CULTUUR! Eröffnung vorgestellt wurden. Die Projektleitung hatte Peer Holthuizen von der Oldenburger Kunstschule.

Das Projekt der Kunstschule KLEX regte zu neuen Sichtweisen und Betrachtungen des Stadtraumes an. Die Installationen inspirierten die Oldenburger zu neuen Wahrnehmungen alter, gewohnter Plätze in der Stadt und zu vielen Gespräche darüber.

Gerade in Groningen werden bei der Stadtentwicklung sehr oft Künstler mit in die Planungsprozesse einbezogen. Aus den unterschiedlichsten Projekten resultieren auch Objekte, die dann für den Stadtraum realisiert werden und so als künstlerische Zeichen einen prägenden Teil der Stadtkultur ausmachen. Die Kunstschule nahm diesen Ansatz für ihren Projektbeitrag auf und entwickelte zusammen mit Künstlern und jungen Leuten sichtbare Zeichen für das Oldenburger Stadtbild. Im Mittelpunkt des Projektes stand die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Stadt.

Am Staugraben, am ZOB, auf dem ehemaligen Renaissancegelände und auf der Pferdemarktinsel, die zusammen mit dem Stadtplanungsamt ausgesucht wurden, waren die großen Objekte dann genau eine Woche zu sehen.

Riesige weiße Fahnen an der alten Fußgängerbrücke am Bahnhof hießen Willkommen oder zeugten vom Abschied. Eine große zersplitterte Holzspirale am Staugraben machte Aufmerksam auf das Verhältnis von Wasser und Stadt. Trennen, verbinden und vertauschen waren hierbei die vorherrschenden Themen.

Holzdreiecke auf der Pferdemarktinsel symbolisierten die zunehmende Verkehrsdichte. Holzzäune bildeten neue spektakuläre Räume auf dem ehemaligen Renaissancegelände und gaben einen atemberaubenden Blick auf die Gertrudenkapelle. Die Spannung zwischen Innen- und Außenraum wurde dabei in Form einer begehbaren Holzskulptur thematisiert.

Die neuen Stadtzeichen wurden täglich vom 19. bis 27. Juni 2004 im Rahmen von organisierten Führungen per Fahrrad in der Zeit von 14.00 bis 17.00 vorgestellt. Treffpunkt war jeweils die Kunstschule KLEX. Das Projekt wurde im Rahmen der CULTUUR! Woche und vom Stadtplanungsamt Oldenburg gefördert.